Insulinresistenz

Veröffentlicht am 2. Jänner 2026 um 10:01

Cortisol, ein Steroidhormon aus der Gruppe der Glucokorticoide und wichtigstes Stresshormon

Auswirkungen von Dauerstress, aufgrund erhöhter Cortisolausschüttung

  • Zunahme von Schmerzzuständen, wie z. B. Fibromyalgie
  • Störungen des Magen-Darm-Traktes, wie Reizdarmsyndrom oder Colitis ulcerosa
  • verminderte Immunreaktionen
  • gesteigerte Nahrungszufuhr mit wasserspeichernder Wirkung und vermehrter Einlagerung von Bauchfett (viszerales Fett, welches hoch stoffwechselaktiv und somit krankmachend ist!)
  • proteinabbauende Eigenschaften, welche zu einem Muskeleiweißverlust führen
  • Senkung des Ruheenergieumsatzes

 

am Ende steht aufgrund der dauerhaft erhöhten Spiegel der freien Fettsäuren die Insulinresistenz

 

diese wird weiterhin verstärkt, da Cortisol zusätzlich die insulinvermittelte Hemmung der Glucoseneubildung aus der Leber, stört

schlussendlich führt die vermehrte Fetteinlagerung im viszeralen Fettgewebe zu einem Anstieg eines Enzyms, das Testosteron zu Östrogen umwandelt und zu einem Anstieg der Entzündungsmediatoren, was wiederum die Insulinresistenz verstärkt = Teufelskreis 

 

und damit auch weiterhin reichlich Fett in Fettzellen gespeichert werden kann, fördert Cortisol am Ende auch noch die Reifung von Fettvorläufern zu Adipozyten!